In Riehen am Grenzacherweg 178 ist diese LGB-Anlage zuhause. Auslöser zu einer LGB-Modellbahn war ein Besuch in Sulz bei Jörg Schmid und seiner in den Hang gebauten Anlage.
Als erstes kauften wir eine LGB-Startpackung, eine Stainz Dampflokomotive mit Sound und 2 Wagen. Ein Gleisoval, 1 Weiche + gerade Schienen beinhaltete diese Errungenschaft. Nun ging's ans Werk. Baubeginn war am 11. Juli 2006. Nun wurde einen Plan gemacht, wie der Schienenverlauf im Bahnhof im Keller (Tiefenkastel) aussehen könnte. Dabei musste ich noch die Höhe bestimmen, sodass ich ohne Niveau-Unterschied später in den Garten fahren kann. Als dies alles ausgemessen war, wurde in den folgenden Ferientagen Material angeschleppt und gebaut bis spät in die Nacht hinein. Ein 3-gleisiger Bahnhof entstand, ebenso mit Abstellgeleise für weitere Wagen und spätere Loks. (Klick aufs Foto für mehr Bilder)
Nach 14-tägiger Bauzeit war der Kellertunnel durchgebrochen und die Kehrschlaufe um die Kirche, über die Holzbrücke und um unseren Pool wurde Wirklichkeit. Nach weiteren Schienen- und Weichenkäufen wurde auch der Bahnhof „Bergola“ in Angriff genommen. Zu bedenken ist gegenüber der HO-Bahn, die Zugslängen in den Bahnhöfen und Überholgleisen. Wegen den engen Verhältnissen in unserem kleinen Garten, war ich gezwungen, R1-Radien zu nehmen. Trotzdem darf sich der Bahnhof Bergola mit dem selbstgebauten Bahnhof sehen lassen. Nach wenigen Tagen Ruhepause verspührte ich wieder Drang am Angefangenen weiter zu bauen. Hinter unserer Bergola baute ich den Schienenstrang weiter zum Bahnhof „Felsegg“, danach mittels Zahnstange in den „Vorgarden“. Zuerst hatte ich diese als Überholbahnhof gebaut. Als aber mehr und mehr Züge hinzukamen, sah ich mich gezuwungen, weitere Gleise und Weichen hinzuzufügen. Nach diversen Fahrten und Tests hatte ich auch genug vom Lok-Umsetzen im Sackbahnhof im Keller. Ein weiterer Wand-Durchbruch wurde gebohrt und so kann ich heute einen Rundkurs mit 2 Kehrschlaufen befahren. Die Häuser entstanden laufend nach freien Stücken, alles aus massivem Holz, mit Details im Bündner-Stil. Die Schienenlänge beträgt heute etwa 80 Meter mit teilweise RhB-Oberleitung ausgelegt. Gefahren werden die zurzeit 11 Loks (z.Teil mit Sound) mit einer Massoth Funk Digital-Anlage. Fahrtage sind bei schönem Wetter von Frühjahr bis Herbst. Wir sind gerne bereit, auch unverhoffte Besucher zu empfangen um über die Anlage zu fachsimpeln und Anregungen entgegenzunehmen.